Öffnungszeiten Kartenverkauf
Di/Do: 10–12 Uhr + 14–18 Uhr | Fr: 15–18 Uhr
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Abendkasse: zzgl. 2,00 €

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Preise:

06.03.2026 Nachtasyl: 7 € pro Schüler
Alle weiteren Aufführungen: 5 € pro Schüler  |  Begleitpersonen sind jeweils frei

 

Fr | 06.03.2026 | 17:30
Nachtasyl (Schauspiel – ab 14)
Großer Saal

Schauspiel von Maxim Gorki / Deutsche Fassung von Angela Schanelec
Nach einer Übersetzung von Arina Nestieva
„Nachtasyl“ ist ein großes Chor-Drama, das in seiner geschickten Dosierung von Pathos, sozialer Anprangerung, bitterer Komik und philosophischer Reflexion über das menschliche Schicksal heute immer noch so aktuell ist wie zu seiner Entstehung 1902.
Gorki zeigt darin die Ausgeschlossenen der Gesellschaft, die Überflüssigen, die bei voller Fahrt aus dem Zug Gesprungenen oder Hinausgeworfenen. Er gibt ihrer Verzweiflung, ihrer Gewalt, ihrem Weinen und ihren Träumen einen gemeinsamen Rhythmus, der dem ständigen Wechsel von Situationen und Blickwinkeln gerecht werden will. Es entsteht ein Crescendo der Spannung, das durch die Enge des dargestellten Raums noch deutlicher wird: das Obdachlosenheim, Zufluchtsort für Verlassene und Alkoholiker, in dem diese so verschiedenen Menschen ihre Tage verbringen und versuchen, nicht der Trägheit der Niederlage zu erliegen. Eine Herausforderung, die nach Stanislawski, erster Regisseur dieses Gorki-Dramas, auch von anderen großen Theatermachern angenommen wurde – und auch, unter sehr namhaften Leitungen wie Renoir und Kurosawa, seinen Weg ins Kino gefunden hat.
Wir leben nicht in der Welt von 1902, selbst der Begriff »Armut« hat sich verändert, ist aber nicht verschwunden. Und die dramatische Energie dieses Textes, seine visionäre Kraft und die verzweifelte Klarheit der Figuren sind immer noch gültig.

 

Mo | 09.03.2026 | 10:00 & 12:00
Faust – Klassenzimmerstück (Schauspiel – ab 14)
Kleiner Saal

In einer Stunde mit einem Schauspieler in einem Klassenzimmer Goethes Werk erleben? Das scheint unvorstellbar. Dieses Experiment wagt Thilo Schlüßler und verwandelt den Schulstoff in eine spannende und kurzweilige Inszenierung. Rasant erzählt ein Schauspieler dieses gewaltige Werk um den Doktor Heinrich Faust, der begreifen möchte, was die Welt im Innersten zusammenhält. Dabei lässt diese Fassung ihn facettenreich in die zahlreichen Rollen schlüpfen und flicht ganz nebenbei noch Hintergrundwissen ein. Eingebunden in die Inszenierung sind die Schüler*innen plötzlich Teil der Vorstellung und erlangen unversehens Verständnis für die Vorgänge des „Faust I“.

 

Mi | 11.03.2026 | 10:00
Wutschweiger (Schauspiel – ab 8)
Kleiner Saal

Ebeneser zieht mit seinen Eltern um: aus dem großen Haus in eine kleine Wohnung. Der Vater verspricht, dass es nur vorübergehend sein wird, aber erzählen darf Ebeneser niemandem davon. Im neuen Wohnblock lernt er Sammy kennen, ein starkes Mädchen, das sich zu behaupten weiß. Nichts scheint sie zu erschüttern. Zwischen den beiden entwickelt sich eine innige Freundschaft, eine Schicksalsgemeinschaft

 

Do| 12.03.2026 | 10:00
Die große Wörterfabrik (Schauspiel – ab 8)
Großer Saal

Es gibt ein Land, in dem die Menschen fast gar nicht reden. Denn sie müssen die Wörter einzeln kaufen, um sie zu sprechen. Nur reiche Leute können sich viele Wörter leisten und sie verschwenderisch benutzen. Wie Oskars Mutter, die ihren Sohn am liebsten mit Kosewörtern füttert. Die Armen brauchen Glück, wenn sie ein nützliches Wort finden oder ein vom Wind verwehtes »Pfannkuchen« einfangen wollen. Paul und Marie haben nicht viel Geld, aber sie verstehen sich auch ganz ohne Worte. Bald hat Marie Geburtstag und Paul möchte ihr gern drei besondere Worte schenken … Eine Geschichte über den Wert von Wörtern, die Begegnung ohne Sprache und das Glück der Freundschaft.

 

Di | 17.03.2026 | 10:00 & 12:00
Faust – Klassenzimmerstück (Schauspiel – ab 14)
Kleiner Saal

 

Do | 19.03.2026 | 10:00
Otto. Autobiografie eines Teddybären (Figurentheater – ab 10)
Kleiner Saal

Otto ist ein Teddybär, der viel erlebt hat. Er wanderte durch viele Hände und sammelte Erinnerungen als Spuren auf seinem Körper. Da ist ein Tintenfleck am linken Auge, eine dicke Naht über seinem Bauch und ein Loch in seinem Herzen. Seine treuen Augen haben viel gesehen und seine tiefen Narben erzählen aufregende Geschichten. Zum Beispiel die von David und Oskar – zwei Freunden, die es liebten mit Otto zu spielen und andere zu erschrecken. Bis David eines Tages einen gelben Stern tragen musste. »Jeder sollte sehen, dass er anders war. Aber alle Menschen waren doch gleich!« Otto und Oskar verstanden die Welt nicht mehr. Als dann auch noch die Sirenen auf den Hausdächern heulten und die Bombenangriffe dröhnten, war Otto ganz allein. Es begann eine lange Reise bis nach Amerika. Otto wurde gefunden und wieder verloren, er wurde zum Retter und zum Opfer, begegnete freundlichen und garstigen Menschen. Ob er seine alten Freunde jemals wiedersehen wird?

 

Fr | 20.03.2026 | 10:00
Eine Woche voller SAMStage (Figurentheater)

Was ist das denn für ein komisches Tier mit dem Rüssel im Gesicht? Oder ist es ein Kind mit blauen Tintenflecken? Herr Taschenbier weiß sofort, was das für ein Wesen ist. Denn nach einer ganzen Woche voller kurioser Zufälle kommt es ausgerechnet am Samstag zu der wundersamen Begegnung mit dem Sams. Herr Taschenbier ahnt noch gar nicht, was das Sams alles kann. Mit seiner vorlauten und unanständigen Art stellt es die Welt von dem sonst so bescheidenen und unscheinbaren Eigenbrötler ordentlich auf den Kopf. Er schämt sich in Grund und Boden, wenn das Sams anfängt zu reimen, zu schreien oder einfach fremde Sachen aufzuessen. Doch obwohl Herr Taschenbier es zunächst loswerden will, findet er allmählich Gefallen am Papasein. Von seinem Sams kann er schließlich noch viel lernen – vielleicht sogar etwas, was er sich schon immer gewünscht hat.
Eine humorvolle Geschichte über Unbeschwertheit und Selbstvertrauen, erzählt durch Schauspiel und Figurentheater.

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